Frida & Frida, Berlin 2025, Friedrichstadtpalast

 

Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen

Die Neustädter Junghexe Bibi (NALA) ist ganz aus dem Häuschen: Der große Hexenkongress steigt – und das auf dem Blocksberg! Klar wie Kartoffelbrei, dass sie zusammen mit Schubia (Carla Demmin) und Flauipaui (Philomena Amari) als Helferin mit dabei sein will. Doch kaum sind die ersten Hexen gelandet, geht alles drunter und drüber: Hexsprüche enden im Durcheinander, die Althexen spielen plötzlich verrückt und der ganze Hexenkongress gerät aus dem Ruder! Jetzt brauchen die Junghexen Mut, Fantasie und eine ordentliche Portion Freundschaft, um das Chaos zu stoppen und die Zukunft der Hexenwelt zu retten…

Regie: Gregor Schnitzler
Drehbuch: Bettina Börgerding
Choreographie: Tiger Kirchharz
Songs: Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Joshua Lange

 

Medienstimmen

Heike Angermaier schrieb auf blickpunktfilm.de, dass die Macher im Gegensatz zu den „Bibi“-Filmen von 2002 und 2004 hier auf einen kunterbunten Look mit kräftigen Farben setzten, ein bisschen zwischen Die Schule der magischen Tiere und Bibi & Tina. Horrorelemente fehlten ganz und würden durch kindgerechte Dramatik ersetzt. Der Streifen verdiene den Namen Family Entertainment mit Spaß für ein Publikum jeden Alters.

Christoph Petersen vergab auf filmstarts.de 3,5 von 5 Sternen. Mit diesem Streifen sei ein kunterbunt-charmantes Familien-Musical gelungen, das sich allerdings vornehmlich an ein noch etwas jüngeres Publikum als zuletzt die fünf Bibi & Tina-Kinofilme richte.

Alexandra Seibel befand in der österreichischen Tageszeitung Kurier, dass Regisseur Schnitzler seine Bilder in manchmal allzu schwefelig-gelbe Märchenfarben tauche, während die wackeligen Spezialeffekte weniger mit Illusionscharakter als mit Old-School-Charme bestechen. Man nehme temperamentvolle Junghexen, die mit beschwingtem Gesang und Tanz punkten, mische sie mit gut gelaunten Althexen, und fertig sei ein rundum unterhaltsames Family-Musical.

Antje Wessels bezeichnete die Produktion als liebevoll ausgestatteten und überwiegend stimmigen Beitrag zum Jubiläum, der visuell wie akustisch überzeuge und den Geist der Vorlage respektiere. Es gelinge, zwischen Nostalgie und zeitgemäßer Neuinterpretation eine solide Balance zu finden und Bibis Welt für alte wie neue Fans lebendig zu halten.